Newsletter vom 14.03.2011
Termine:
- Fukushima ist überall!
Montag, 14. März, 17.30 / 18 Uhr: Bundesweit Mahnwachen. Mehr dazu unten!
- Podiumsdiskussion „Zukunftsfähige Energieversorgung", 15. März 19.00 Uhr, im Zieglersaal (Link zum Stadtwiki > http://ka.stadtwiki.net/Zieglersaal). Akropolis-Zieglersaal, Baumeisterstraße 18, 76137 Karlsruhe > http://rv-mittlerer-oberrhein.bund-bawue.de/start/aktuelles/termine/termindetail Plakat > http://rv-mittlerer-oberrhein.bund-bawue.de/uploads/tx_cal/media/
- 2011-03-15_Podium_Zukunftsfaehige_EnergieversorgungA5.pdf
- „Atomenergie – Laufzeit – Sicherheit – Entsorgung“. Donnerstag, 17. März, 19.30 Uhr. Rösselsbrünnle-Saal, Rappenwörthstraße 49
76287 Rheinstetten. Es laden ein: AK Weißrussland zusammen mit der SPD Rheinstetten (ein andermal genauso gern auch mit anderen Partnern...) Es diskutieren: Mirko Krück, Leiter der Repräsentanz Stuttgart EnBW und Jochen Stay, Vorsitzender von „Ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie“. Moderation Frank Mentrup MdL. - „Das Schlachten beenden! – Zur Kritik der Gewalt an Tieren bei L.Tolstoi, Cl. Wichmann. E. Reclus u.a.“ - Sind Tiere Sachen? Wie hängen Menschenmord und Tiermord zusammen? Die heutigen Kontroversen um Massentierhaltung, Tierversuche, Veganismus u.a. haben eine lange Geschichte. Dienstag, 22. März um 19.30 Uhr spricht im Internationalen Begegnungszentrum IBZ, Kaiserallee 12d, Karlsruhe der uns seit langem verbundene Schriftsteller Lou Marin aus Marseille
- Festival der sozialen Innovatoren
VISION SUMMIT 2011 DON'T WAIT. INNOVATE! - Eine bessere Welt unternehmen 7. April 2011 Design-Thinking-Workshoptag - 8./9. April 2011 VISION SUMMIT Konferenztage
auf dem "Vision Campus" der Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee
Konferenzsprachen: Deutsch & Englisch - Ausführliche Informationen: http://www.visionsummit.org/
Programm: http://www.visionsummit.org/programm.html - Anmeldung: https://www.conftool.com/visionsummit
Fukushima ist überall!
Montag, 14. März, 17.30 / 18 Uhr: Bundesweit Mahnwachen
In großer Betroffenheit über den Atomunfall in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, finden am Montag, 14. März, von 17.30 bis 18.00 Uhr bzw. 18 Uhr bis 18.30 Uhr in vielen Orten Mahnwachen statt.
Die blauen Nadeln auf der Karte zeigen die Orte. Gelbe Nadeln markieren Aktionen zu anderen Terminen. Die Nadeln auf der Karte markieren lediglich die Städte, in denen Mahnwachen stattfinden. Den genauen Ort und die Uhrzeit erfährst du im Fenster bei Klick auf die Nadeln.
Informationen, um selber eine Mahnwache zu initiieren, findest Du hier > www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html
z.B. > Karlsruhe 17.30 - 18.00 Marktplatz; z.B. Stuttgart 18.00 - 18.30 Uhr Schlossplatz ...
Anti-Atom-Kette Neckarwestheim-Stuttgart 12. März 2011
Fotos unter > www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette-2011/fotos.html
Film unter > www.youtube.com/watch
Atomindustrie
Eine katastrophale Geschichte
Links zum Thema > ÖKO-TEST Chronologie der schlimmsten Atomunfälle
> http://presse.oekotest.de/presse/M1104_Atom.pdf
„Super-Gau auch in Deutschland nicht auszuschließen“
„Aller Wahrscheinlichkeit nach sind wir in Deutschland von der Atomkatastrophe in Japan nicht betroffen. Aber auch in Deutschland kann man einen Super-Gau unter bestimmten Bedingungen nicht ausschließen.“ Das sagt Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Sprecher der Bundesprogrammkommission der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
Verfasst von Florence von Bodisco
Bezüglich der atomaren Katastrophe im japanischen Fukushima, bei dem infolge eines Erdbebens vermutlich Kernschmelzen stattgefunden haben, sagt Buchner mit Blick auf Deutschland: „In Deutschland liegen die AKW Philippsburg und Biblis im Rheingraben, in dem sich die Erde immer wieder bewegt. Sie sind nur sehr mangelhaft gegen Erdbeben geschützt,“ so Buchner. Er weist darauf hin, dass dies auch für die schweizerischen Atomkraftwerke Gösgen, Beznau und Leibstadt gelte.
Besonders gefährdet in Deutschland sei das Atomkraftwerk Neckarwestheim in Baden-Württemberg. „Unter den beiden Blöcken von Neckarwestheim sackt laufend die Erde ab, wobei große unterirdische Hohlräume entstehen,“ erklärt ÖDP-Experte Buchner. Er führt aus, dass sich 1995 der Kühlturm um 14 Zentimeter absenkte und 2002 in nur 4,5 Kilometer Entfernung ohne Vorwarnung plötzlich ein 18 Meter tiefes Loch entstand. Wenig später, im Jahr 2009, wurden neue unterirdische Hohlräume nachgewiesen. „Obwohl sehr viel Beton in die neu entstandenen Hohlräume gegossen wurde, ist das Problem nicht einmal annähernd gelöst,“ sagt Buchner, der sich gestern an der Menschenkette gegen Atomkraft von Neckarwestheim bis Stuttgart beteiligte. Dort demonstrierten ca. 60.000 Menschen gegen die Laufzeitverlängerung dieses AKW, unter ihnen auch viele ÖDP-Mitglieder.
ÖDP-Politiker Buchner fragt sich, wie lange die Menschen in Deutschland dieses atomare Risiko noch auf sich nehmen wollen, nur damit die vier Energiekonzerne weiterhin ihre Milliardengewinne machen können. Buchner appelliert: „Wählen wir die Atom-Parteien so schnell wie möglich ab, die die Laufzeitverlängerung durchgesetzt haben. Und nützen wir unsere Macht als Verbraucher: Beziehen wir nur noch Öko-Strom! In den Geschäften, in denen wir Stammkunden sind, fragen wir nach, welchen Strom sie kaufen! Denn wenn niemand mehr Atomstrom will, stehen alle AKW still.“
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- Flyer Energiewende (Unterstützung von Projekten in Entwicklungsländern) > www.terranetwork.org/586.html
- Vertrag TERRA Energiewende > www.terranetwork.org/fileadmin/user_upload/dokumente/EWS_vertrag_terra_2010.pdf
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