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BWA erhält Mandat für Gewinnung der Wirtschaft für Global Marshall Plan
Dienstag, 28. Februar 2006

Salzburg. – Bei einem Strategietreffen der Global Marshall Plan Initiative am 27./28. Februar 2006 in Salzburg, bei dem rund 70 Aktive der Initiative teilnahmen, wurde der Wirtschaftsverband BWA mit dem Mandat versehen, möglichst viele Unterstützer für die Initiative aus der Wirtschaft zu gewinnen. An dem Treffen nach als starker neuer Unterstützer der Initiative der frühere EU-Kommissar Franz Fischler teil.

 

Franz Fischler eröffnete als neuer Präsident des Ökosozialen Forums Europa als Gastgeber das Strategietreffen. Die Teilnehmer diskutierten und verabschiedeten dort die weitere Strategie für 2006 und 2007. Als allgemeines Ziel benannte der Wissenschaftliche Leiter der Initiative und BWA-Präsident Prof. Franz Josef Radermacher einen umfassenden Durchbruch der Initiative im kommenden Jahr, wenn Deutschland die EU-Rats¬präsi¬dent¬schaft innehat und zugleich Gastgeber des G-8-Gipfels sein wird.

 

Ein Schlüssel für dieses ambitionierte Ziel ist die Gewinnung der Wirtschaft. Hierzu erhielt der BWA das Mandat, alle Aktivitäten in diese Richtung zu koordinieren. Terra-Institut-Leiter Peter Spiegel als Sprecher für den BWA präsentierte die konkreten Pläne des BWA für dieses und das kommende Jahr. Er wird die nachfolgend genannten Aktivitäten koordinieren.

Im Zentrum soll eine Erklärung stehen, die von möglichst vielen Unternehmen mitgetragen werden soll und die auf die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Weltwirtschaftsforum Anfang dieses Jahres in Davos aufbauen soll. Kanzlerin Merkel sprach dort von der Notwendigkeit eines „globalen Ordnungsrahmens“ für die globalisierte Wirtschaft, der sich am historischen Erfolgsmodell der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und in der EU orientieren soll.

 

Die Nutzung marktwirtschaftlicher Dynamik für die Erreichung von Wohlstand, Sicherheit und Nachhaltigkeit soll erreicht werden durch eine Balance zwischen mehr Freihandel einerseits, aber auch klare soziale, ökologische und demokratische Ordnungsstrukturen auf der globalen Ebene andererseits. Eine Internationale Erklärung der Wirtschaft unter dem Arbeitstitel „Welchen Ordnungsrahmen braucht diese Welt?“ soll mit vielen Unterstützern beim Weltwirtschaftsforum 2007 der weltweiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

 


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