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Bundesministerin Ursula von der Leyen übergab am 7. April 2006 in Berlin den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Bundespreis „Start social 2006“ (www.startsocial.de) an insgesamt sieben herausragende Projekte in Deutschland, darunter an die beiden Partnerprojekte von Terra „Peoples' Theater“ in Offenbach (www.peoples-theater.de) und die „Gesundheitsengel“ unseres Darmstädter Terra-Mitglieds Martin Ahrberg (www.die-gesundheitsengel.de).
„Start social“ ist ein „Wettbewerb der besten Ideen“ unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und wird getragen von einer Reihe von Unternehmen wie McKinsey, Pro7/Sat1, Siemens und O2 und gewährt, neben jährlich vergebenen Preisgelde an sieben ausgewählte Projekte, an insgesamt 25 Projekte Unterstützung durch kostenlose professionelle Beratung. Über 550 soziale Projekte hatten sich in diesem Jahr für diesen Preis beworben.
Zum Preisträger „Peoples Theater“ hieß es in der Preisbegründung: Dieses Projekt ist „sehr überzeugend, da innovativ, kreativ, nachhaltig, übertragbar und einen brandaktuellen Trend aufgreifend, Werte in Schulen zu vermitteln“. Ziel dieses „interaktiven Theaters“ ist es, Sozialkompetenzen bei Jugendlichen und Kindern zu fördern sowie durch werteorientierte Integration einen Beitrag zur Gewaltprävention vor allem in Schulen zu leisten. Die 15 Jugendliche, die das Projekt in Offenbach tragen, hatten seit 2001 bereits über 1.400 Auftritte. Terra berät das Projekt seit seiner Gründung.
Die Idee zum Projekt „Die Gesundheitsengel“ hatte der Zahnarzt und Terra-Mitglied Dr. Martin Ahrberg, da er Menschen in sozialer Notlage kostenlos zu einem neuen Lächeln verhelfen wollte. Er sanierte die Gebisse von sieben Obdachlosen aus Darmstadt und konnte weitere Ärzte begeistern.
Er gewann Mitstreiter seiner Idee und gründete mit drei weiteren Ärzten, zwei Anwälten, einer Dental-Labor-Inhaberin, einer Fußpflegerin und anderen Engagierten am im Januar 2005 den Verein. Seit der Gründung behandeln einmal wöchentlich drei Mitglieder des Vereins (Orthopäde, Fußpflegerin und Frauenarzt) in der örtlichen Diakonie Obdachlose. Drei Zahnärzte sowie ein Dental-Labor sanieren zusätzlich die Zähne von sozial schwachen Darmstädtern.
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