Stimmen zum Buch
Es freut mich, dass Sie mit Ihrem Buch und der Initiative für einen globalen Marshallplan den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Bei dieser Initiative sehe ich viele Überschneidungen mit dem, was ich als partnerschaftliche und zukunftsgerichtete Entwicklungspolitik verstehe und vorantreibe.
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin
Ich darf ich Sie zu Ihrem Werk beglückwünschen. Ihr Buch leistet einen interessanten und innovativen Beitrag zum Umgang mit den Problemen unserer zunehmend globalisierten Welt.
Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin
Ich denke, dass Sie und Herr Radermacher die Propheten unserer Tage sind, die auf eindrucksvolle Art Verständnis für ein Thema wecken, das in allen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Debatten der Zukunft mehr und mehr in den Vordergrund rücken wird.
Wolf von Lojewski, TV-Redakteur
Es gelingt ihm mit wissenschaftlicher Akribie und mit visionärer Klarheit zu zeigen, wie wir Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft im Sinne einer wahrhaft humanen Zukunft umgestalten können.
Roland Greis, Redakteur "Tempora"
Bereits nach kurzem Einlesen weiß ich, dass wir den Report für unsere Arbeit im Umweltbundesamt gut verwenden können.
Prof. Dr. Andreas Tröge, Umweltbundesamt
Nach einem humanen Weltwirtschaftswunder zu suchen, ist eine Aufgabe, die schwierig, aber notwendig ist. Mein Eindruck ist, dass die Global Marshall Plan Initiative eine bedeutende Rolle im Rahmen der Überlegungen zur Gestaltung der Weltgesellschaft leistet.
Dr. Christoph Zöpel, MdB
Eine fabelhafte Vision: der Mensch denkend, lernend, handelnd als Träger des Zukünftigen, Kooperation statt Zerstörungskonkurrenz, eine Terra-Tax als kaum belastendes Finanzierungsinstrument. Das ist mehr als Vision.
Björn Engholm, ehem. Ministerpräsident
Dieses Buch wird unsere Zeit überleben.
Prof. Frederick Mayer, Club of Rome Österreich
Weiter so!
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.
Das ist eine Vision für Europa
Ernst Ulrich von Weizsäcker, XXYYZZ
Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker zur zweiten Auflage
Der Planet Erde hat sich durch das Auftauchen des Menschen grundlegend verändert. Das Wissen und Verständnis für diese Änderungen ist völlig unterentwickelt. Seit 1990, von Francis Fukuyama optimistisch als Ende der Geschichte bezeichnet, ist das Phänomen der „Globalisierung“ hinzugekommen, mit erneut dramatischen Auswirkungen auf den Planeten. Seither regiert der gnadenlose Kostenwettbewerb. Und da sind Demokratie und Umwelt und der Mensch selber immer im Verdacht, kostenmäßig „ineffizient“ auszusehen und daher an die Wand gedrückt zu werden.
Die Zusammenhänge sind nicht einfach. Es hängt auch ein Schleier darüber, immer neu gesponnen von denen, die von den uralten Denkmustern profitieren. Wie können wir den Schleier wegreißen?
Manches heute erinnert an das 18. Jahrhundert. Damals hatten wir in Europa den Absolutismus der Könige und ihres Staates. Die Auflehnung dagegen war die Aufklärung. Der Geist der Freiheit brach sich Bahn. Es entstanden die Demokratie, die Gewaltenteilung, die Menschenrechte, die bürgerlichen Freiheiten. In Frankreich sprachen die aufklärerischen Revolutionäre von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, - heute würden wir sagen Solidarität.
Das alles wird zwar heute noch rhetorisch hochgehalten, aber zugleich vom globalen Wettbewerb erdrückt. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder ein Stück Aufklärung zu leisten. In diesem Kontext lese ich Peter Spiegels Buch „Faktor Mensch“. Da sehe ich wichtige, Mut machende Impulse. Ihm geht es unter anderem um den notwendigen Gerechtigkeitsausgleich zwischen Nord und Süd.
Peter Spiegel stellt nicht die übliche Frage, was der Norden zur Finanzierung des Süden tun kann. Er zäumt das Pferd konsequent genau anders herum auf: Warum ist der Norden für sein eigenes Überleben existentiell auf einen schnellen und effizienten Nord-Süd-Ausgleich angewiesen? Bezugspunkt ist dabei die Idee des Global Marshall Plan, von Peter Spiegel, Franz Josef Radermacher und Josef Riegler entwickelt. Die visionäre Grundidee ist der Ausgleich und die Wahrung der ökologischen Nachhaltigkeit. Das ist eine Vision für Europa.
Peter Spiegel denkt die Vision nicht rein staatlich. Das wäre restaurativ. Er denkt an den Einzelmenschen als „Unternehmer seiner besten Potentiale“. Und er denkt an den aufgeklärten privatwirtschaftlichen Unternehmer, der eine weltweite Regelsetzung begrüßen muss. Dabei muss der Mensch einen neuen Stellenwert haben, jenseits der Ökonomie.
In den Blick kommt eine tief gehende Bildungswende. Aus der Praxis für die Praxis lernen, das ist eine der überzeugenden Maximen. Hierfür ist es gut, weltweit nach guter Praxis zu suchen. Auch dieses leistet das Buch.
Das Buch geizt nicht mit guten Erfahrungen, eingebettet in den globale Zusammenhang. Trotz allem theoretischen Anspruch macht das die Lektüre des Buches zu einem besonders vergnüglichen Muss.

